Wie funktioniert Burnout-Prophylaxe im Alltag?
Burnout-Prophylaxe meint, Frühwarnzeichen von Stress und Dauerbelastung zu erkennen, bevor aus Dauerstress eine Überlastung wird. Überlastung im Kalender und Überlastung im Training sind nicht dasselbe – noch ein HIIT ist selten die Lösung, wenn Erholung fehlt. Entspannung und Mentaltraining werden konkret: Atem, Pausenarchitektur, Nein-Sätze, Grenzen gegenüber Therapie. Sport kann entlasten oder die Belastung zusätzlich erhöhen. Der Workshop bleibt Prävention und Bildung: Signale einordnen, Regeneration üben, einen Wochenplan bauen, der schützt. Wer tief steckt, braucht professionelle Hilfe – das ersetzt dieser Termin nicht.
Das lernst du im Workshop
- Frühsignale von Überlastung im Training und im Leben trennen
- Atem, Pausenarchitektur und Nein-Sätze als Alltagswerkzeuge üben
- Erkennen, wann noch ein HIIT Teil des Problems ist
- Belastungsgrenzen erkennen und setzen, bevor Reizbarkeit, Schlafbruch und Kraft kippen
- Einen Wochenplan bauen, der Schutz ist – und die Grenze zur Therapie klar hält
Für wen ist der Workshop geeignet?
Der Praxistag ist für dich, wenn du Burnout-Prophylaxe nicht nur verstehen, sondern vor Ort unter Anleitung anwenden willst:
Für Berufstätige
Dein Kalender ist voll und dein Training fühlt sich nach Pflicht an.
Für Coaches
Du betreust Leistungsträger:innen, die nicht zur Ruhe kommen.
Das erwartet dich
Am Praxistag arbeitest du vor Ort an diesen fachlichen Schwerpunkten – mit Übungen und direktem Feedback:
- 1
Frühwarnzeichen einordnen
Reizbarkeit, Schlafbruch, Pflichttraining – Stress und Dauerbelastung erkennen, bevor daraus eine Überlastung wird.
- 2
Belastung und Regeneration
Überlastung im Kalender ist nicht dasselbe wie Überlastung im Training.
- 3
Entspannung und Mentaltraining
Atem, Pausenarchitektur und konkrete Alltagsübungen – ohne Therapie zu ersetzen.
- 4
Belastungsgrenzen im Wochenplan
Wann Sport entlastet, und wann er die Belastung zusätzlich erhöht.
So läuft der Praxistag ab
Vor Ort arbeitest du an deiner eigenen Belastungssituation: du probierst Übungen aus, wirst korrigiert und setzt sie in einen Wochenplan.
- Eigene Belastungssituation klären
- Tools unter Anleitung ausprobieren
- Direktes Feedback zur Umsetzung
- Transfer in den Alltag besprechen
- Den persönlichen Wochenplan mitnehmen
Häufige Fragen
Ist das Therapie?
Nein. Es ist Prävention und Bildung. Wer tief steckt, braucht professionelle Hilfe – der Workshop ersetzt sie nicht.
Hilft Sport gegen Burnout?
Dosiert ja, als Extra-Schicht nein. Genau diese Grenze machen wir sichtbar.
Ist das ein Wellness-Tag oder ernsthafte Vorbeugung?
Frühsignale, Grenzen, Alltag – kein Smoothie-Programm. Für Trainer:innen: wann du Kund:innen nicht weiterpushst.
Woran erkenne ich, dass Training Teil des Problems ist?
Wenn Erholung, Schlaf und Freude kippen, die Last aber steigt. Der Workshop macht diese Grenze sichtbar.