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Functional Training für den Alltag

Functional Training für den Alltag

Functional Training klingt nach Studio-Trend, ist aber nah am Spielplatz: klettern, hängen, stabilisieren, den Körper als Ganzes benutzen. Es geht um Kraft, die im Alltag und in der Sportart trägt.

Inhalt
  1. Worum es geht
  2. Was du mitnehmen kannst
  3. Fazit

Worum es geht

Dabei haben es eigentlich alle schon einmal gemacht. Oder warst du als Kinder nicht am Spielplatz? Dort haben wir kletternd, hängend und schwingend wichtige Fähigkeiten entwickelt, die uns im Alltag sehr nützlich sind: Koordination, Stabilisation und Körpergefühl. Und wir sind dabei ganz nebenbei auch noch das geworden, was uns Mama und Papa versprochen haben: groß und stark.

Functional Training ist prinzipiell alles, was unserem Körper beibringt, im Alltag oder in einer bestimmten Sportart besser zu funktionieren. Egal, ob wir einen Tennisschläger schwingen, Ski fahren oder nur ein schweres Einkaufssackerl nach Hause schleppen, der Körper muss ständig stabilisieren, muskuläre und koordinative Leistungen erbringen – und darauf kann ihn das richtige funktionelle Training optimal vorbereiten.

Functionaltrainer Ausbildung

Hier liegt auch schon der wichtigste Vorteil gegenüber dem geführten Krafttraining an Maschinen. Funktionelles Training setzt sich meist aus komplexen Bewegungsmustern über mehrere Gelenke zusammen. Es werden also nicht nur Muskeln aufgebaut, der Körper kann damit auch mehr. Das ist bei Training im Fitnessstudio, wo Muskeln meist isoliert und in sehr starren Bahnen bearbeitet werden, nicht der Fall. Deswegen kann eine rhythmische Gymnastin auch eine perfekte einbeinige Kniebeuge, aber die meisten Bodybuilder nicht. Sie haben zwar die nötige Kraft – ziemlich sicher sogar mehr als die Gymnastin –, aber ihr Körper hat diese komplexen Bewegungsabläufe nicht gelernt.

Was du mitnehmen kannst

Nichts gegen trainieren an Maschinen – das macht zwar optisch schöne Muskeln, aber eben nicht mehr. Und es wird schnell eintönig. Funktionelles Training kann man jedoch immer neu und kreativ gestalten und optimal an das Trainingsziel anpassen. Die Bewegungen, Trainingsmittel – von der Parkbank bis zur Kettlebell – und die Art der Belastung kann man dabei nach Belieben kombinieren. Tausende verschiedene Übungen und Trainingsmethoden sind so möglich. Fitnesstrends wie Crossfit, Freeletics und Calisthenics sind da erst der Anfang. Heute ist keine Reckstange, keine Parkbank und kein Fußballkäfig vor Fitnesstraining sicher. Ständig sieht man neue, athletische Trainingsformen. Klimmzüge mit einseitiger Belastung für Kletterer? Warum nicht? Mit einem Theraband am Helm eines Skifahrers beim Bergauflauf ziehen, um an dessen Stabilisation zu arbeiten (zu sehen im Film „Streif - One Hell of A Ride“)? Super Idee! Den Golfspieler auf einem Bosuball stehend mit einem Rip-Trainer trainieren lassen? Guter Plan! Wer sich sowas ausdenken und zusammenstellen darf? Natürlich perfekt ausgebildete Functional Trainer. Oder, anders gesagt: die Absolventen des Modul F. Und die Welt wird in Zukunft noch einige davon brauchen.

bist du bereit für die Zukunft des Trainings? Dann willkommen im Modul Functional Strength Master TrainerIn

Fazit

Wer Functional Training auf ein paar Modeübungen reduziert, verschenkt den Kern. Saubere Ausführung, Körperspannung und der Bezug zum Alltag machen den Unterschied.

Weiterlesen: Functional Training: wie es wirklich funktioniert.

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